1999 Debut

2003 Wiederveröffentlichung der Debut Scheibe als LP + limitiertem T-Hemd. Grafisch neu gestaltet und auf 300 Stück limitiert.

“HALGADOM ist ein Projekt von Frank (Text u. Musik) und Sebastian (Gesang). Vollendet im Ernting des Jahres 1.999 a.y.p.s. In einer Zeit, wo die Stimmen der Götter nur noch für Wenige zu vernehmen waren, erklomm HALGADOM das Licht Midgards. Da das Schwache und Kranke nun in Trümmern liegt, ist es Zeit für die Wiederauferstehung der heidnischen Urgewalt. Diese Urgewalt schlummert in jedem germanischen Menschen. Ob er will oder nicht! Der dichte Schleier der Fäulnis wird verdrängt durch den gleißenden Schein Germaniens. Auferstanden aus der Vergangenheit! Strahlend für die Ewigkeit!“
So steht es im Beiheft des Debut Tonträgers geschrieben. Unterstützung fand man in Oliver (Bass) und Sebastian (Schlagzeug). Da die weite Entfernung des Schlagzeugers ein regelässiges Proben unmöglich machte, war Sebastian nur für die Aufnahme des ersten Tonträgers als Studioschlagzeuger tätig. Dafür gebührt ihm Dank. Seit Anfang 2001 bedient Jan das Schlagzeug. Bei den neuen Balladen ist Frank für den Gesang verantwortlich. Weibliche Unterstützung gab es in Form von Lü’s Gesang. Erschienen ist die erste Lichtscheibe als Gemeinschaftsproduktion von MOIN MOIN Rec. und dem Mjölnir Versand. Ein Liedbeitrag wurde auf dem Gemeinschaftstonträger „Freundeskreis der heimatverbundenen Germanen – Mit uns oder gegen uns!“ ebenfalls beigesteuert. Halgadom steht gegen die Entwurzelung und Vermassung des Menschen. Gegen eine Welt mit gesichtslosen Wesen, die keine Vergangenheit und somit auch keine Zukunft haben. Beflügelt durch die Rückbesinnung zu unseren kulturellen Wurzeln, wollen wir mit Halgadom unseren Ahnen und vergangenen Geschlechtern zeigen, daß der alte Glaube nicht tot ist. Er lag wohlbehütet all die Jahrhunderte in unsrem Unterbewußtsein. Jetzt aber, da der aufgezwungene Fremdglaube seine Kraft verliert, suchen die Menschen etwas Neues woran sie glauben können. Und doch ist die Antwort so einfach. In sich selbst sollen sie schauen! Denn nur dort werden sie sich selbst erkennen und nur dort werden sie sich endlich selbst finden...

2001 Liedbeitrag für den Gemeinschaftstonträger "Freundeskreis der Heimatverbundenen Germanen"

 

 

2002 Verdunkelung des Göttlichen / LP-Version 2004

Im Jahre 2002 ist es nun endlich so weit. Das zweite Album Verdunkelung des Göttlichen ist fertig. Die ersten Lieder wurden bereits im Jahre 2000 mit Lü als weiblicher Stimme aufgenommen. Da Lü leider gen Mitteldeutschland zog, war es nicht so einfach, wie gewohnt weiterzuarbeiten. Mitte 2002 wurde ein Aufnahmeversuch gestartet, um die Aufnahme fertigzustellen. Dieser schlug leider fehl. Es mußte eine neue Sängerin gefunden werden. Diese fand man in Michela. Nach nur wenigen Proben ging es im Ernting 2002 ins Studio um das Werk zu vollenden. Der Gesangsstil der beiden Frauen unterscheidet sich zwar erheblich, was die Sache aber nur um so interessanter macht. Das Album beinhaltet nun Aufnahmen, die in einem Zeitraum von fast zwei Jahren entstanden und spiegelt so eine gewisse musikalische Entwicklungsperiode dar. Das Hauptunterscheidungsmerkmal zur ersten Lichtscheibe ist unverkennbar. Waren im Jahre 1999 noch metallische Stücke vorhanden, so geht dieses neue Album doch komplett in die "Neu-völkische" Richtung. Soll heißen, klarer Gesang und akustische Gitarren. Beim dritten Album wird sich dies jedoch ändern, da schon einige Lieder in heidenmetallischer Gewandung aufnahmefertig zu Papier gebracht wurden. Man darf also gespannt sein...

 

2003 Liedbeitrag für den Gemeinschaftstonträger "SOWULO-elemental force, lead us into the new aeon" 

 

2004 Sein und Werden / LP-Version 2004

Es ist Ostermond im Jahre 2004 Das dritte Werk von Halgadom mit dem Namen Sein und Werden liegt in unseren Händen. Dieses Mal hat sich auch das Rad der Besetzung erneut gedreht. Zwar ist Frank immer noch für Text, Musik und den Gesang der Neofolk Stücke und Sebastian für den Gesang der metallischen Lieder zuständig, jedoch zeichnen sich nun Eva für die Geige bzw. weiblichen Gesang, und Marcel für den Baß verantwortlich. Stefan bedient das Schlagwerk. Die Aufnahmen begannen im Gilbhart 2003 und zogen sich bis Ostermond 2004 hin. Die Art und Weise war eher eine ungewöhnliche. Da eigentlich gar nicht geprobt wurde, wurden von Frank als erstes die Gitarren und der Gesang im Studio eingespielt, bzw. eingesungen. Danach erhielt jeder Musiker eine Aufnahme, woran er seinen eigenen musikalischen Beitrag dran ausrichten konnte. Nach und nach wurde Spur für Spur aufgenommen. Das Ergebnis, welche über den Sonnenkreuz-Vertrieb veröffentlicht wurde, kann sich in musikalischer, wie auch gestalterischen Hinsicht sehen lassen. Die eingesetzte Geige verleiht den Neofolk Stücken eine gewisse Dramatik, welche durch Baß und Schlagwerk noch unterstützt wird. Diese drei Instrumente kamen auf dem Vorgänger nicht zum Einsatz. Die metallischen Lieder werden wieder von Sebastians rohem Gesang auf eine gebührende Weise vorgetragen. Was die Aufmachung angeht, so hat man sich für einen edlen 6-seitigen Pappschuber mit 12-seitigem Beiheft entschieden, wo alle Texte nachzulesen sind. Obwohl es heißt, „das alles guten Dinge drei“ seien, ist ein Ende noch nicht in Sicht. Ideen für neue Tonkunst spuken schon in den Köpfen. Doch wir harren der Dinge die da kommen werden...

 

2004 Halgadom/Frostkrieg Ahnenland EP

Und sie kommen. Gilbhart 2004 erscheint die Gemeinschafts- EP Ahnenland mit der Bochumer Formation Frostkrieg. Das Stück "Früchte gold'ner Siegeszier" wurde im Zuge der Aufnahmen zu Sein und Werden eingespielt und ist daher stilistisch mit den metallischen Stücken des letzten Volltonträgers zu vergleichen.

 

2005 Liedbeitrag für den Steinklang-Gemeinschaftstonträger "Mia Runa"

Das Jahr 2005 beginnt mit einem Beitrag für den auf 888 Stück limitierten Steinklang-Gemeinschaftstonträger Mia Runa. Dieser erscheint zur Geburt der Tochter des Steinklang Inhabers Mia Runa. Mit 30 Liedern auf zwei Lichtscheiben, über 140 Min Spielzeit sowie der edlen Gestaltung kann man hier von einem außergewöhnlichem Tonträger sprechen. Dafür wurde als passendes und dem Ereignis gerecht werdendes Lied "Ostara", welches auf dem zweiten Album Verdunkelung des Göttlichen veröffentlicht wurde, neu eingespielt.

Im Vorfeld der Veröffentlicht, genauer gesagt nach dem Versenden des Steinklang - Rundbriefes mit der Ankündigung der beteiligten Gruppen schaltete sich hier allerdings Christian Kapke, der Betreiber der Weltnetzseite Lichttaufe.de ein, der einzelnen aufgrund seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Thüringer Landesverbandes der „Jungen Landsmannschaft Ostpreußen“ oder seiner Musikprojekte „Eichenlaub“ und „Gegentum“ bekannt sein könnte. Besagte Person hat nicht nur mit der eigenen Vergangenheit, mit der er laut eigener Aussage nichts mehr zu tun haben will, ein Problem, sondern auch einen schon länger andauernden privaten Streit mit unserem Basser Marcel, sowie mit einer größeren Anzahl anderer Leute.

Nachdem der mit einem Stück von „Gegentum“ auf der Lichtscheibe vertretene Christian Kapke erfuhr, daß Halgadom ebenfalls einen Liedbeitrag beisteuern würden hat dieser den Betreiber von Steinklang versucht unter Druck zu setzen, das Lied von der Veröffentlichung zu nehmen. Da die Lichtscheibe zu diesem Zeitpunkt schon gepreßt war konnte das nicht bewerkstelligt werden, wohl aber mußte der Name auf der Lichtscheibe geändert werden.

Aus diesem Grund firmiert Halgadom unter dem Namen Tyr-Kreis auf der Tonträger Hülle. „Tyr-Kreis“ wiederum ist ein anderes Projekt von Marcel, von dem bisher kein Tonträger veröffentlicht wurde.

Diese ehrlose Handlungsweise des Christian Kapke, nämlich Unbeteiligte in private Streitigkeiten mit hineinzuziehen ist für Dritte zwar nicht nachvollziehbar, deckt sich aber mit den sonst von ihm bekannt gewordenen Eindrücken und nicht zuletzt mit seinen schon pathologisch anmutenden Abgrenzungsversuchen. Es ist bedauerlich, daß Steinklang hier nicht standhaft geblieben ist, was allerdings nichts an der Qualität des Halgadom Beitrages, der Belanglosigkeit des „Gegentum“ Stückes und der grundsätzlichen Empfehlenswertigkeit des Tonträgers „Mia Runa“ ändert.

 

2006 Sturmwoge / LP-Version 2006

Am 21.03.2006 kam die Nachricht daß Sebastian die Gruppe verlassen wird. Gerade zu der Zeit, wo die Vorbereitungen für die neue Scheibe namens Sturmwoge anliefen. Da es Sebastians freie Entscheidung war, wünschen ihm die übrigen Halgadom Musiker für sein künftiges Schaffen alles Gute! Schon nach kurzer Zeit konnte ein würdiger Ersatz gefunden werden. Paul von Leichenzug hat auf der neuesten Scheibe den Gesang übernommen. Eine Ähnlichkeit zu Sebastians Stimme ist nicht zu leugnen, jedoch fällt Pauls Gesang deutlich abwechslungsreicher aus. Die Strukturen der einzelnen Lieder sind komplexer als bei den Vorgängern, weswegen man durchaus von einer musikalischen Weiterentwicklung sprechen kann. Gut gerüstet begannen im Ernting 2006 die Aufnahmen im alt bewährten Triebsound-Studio. Im Nebelung dieses Jahres konnte somit das neue Klangwerk als Pappschuber- und LP-Version erscheinen. Die ersten 100 LPs erscheinen als Edel-Edition mit Kunstdruck und Halgadom Runensiegel-Anhänger. Die LP-Version wurde in Zusammenarbeit mit Hammermark realisiert.

 

2008 Heimstatt / Edelausgabe in Metalldose / Mitte 2008 Bild-LP in Tasche + Anstecker

Heimstatt heißt das Album, welches Anfang 2008 aus der Taufe gehoben werden sollte. Für die Länge dieser Scheibe wand man sich erneut dem Neofolk zu. Als neues Mitglied konnte Michel gewonnen werden. Er setzte beim Gitarrenspiel einige schöne Akzente und unterstützt Frank beim Gesang. Sonst ist die Besetzung mit Stefan am Schlagzeug und Marcel am Baß gleich geblieben. Nur Eva hat leider die Band verlassen. Die Aufnahmen begannen im Ernting 2007 und endeten im Julmond 2007. Unter den neun Komposition befinden sich zwei schon mals vertonte Stücke. "Gerechter Lohn" und "Wotans wild Jagd" wurden im Jahre 2002 auf dem Album Verdunkelung des Göttlichen veröffentlicht. 5 Jahre später waren die Musiker der Meinung, diese beiden Stücke den aktuellen Begebenheiten anzupassen und neu einzuspielen. Für die Halgadom Anhängerschafft wurde dieses Mal eine schöne Edelausgabe des Silberlings in einer Metalldose veröffentlicht. Limitiert wurde diese Metalldose auf 305 Stück. Das Beiheft wurde auf dickerem und griffigerem Papier gedruckt und zusätzlich ein Einleger mit Sinnspruch und der Limitierungsnummer von Hand in die Metalldose eingeklebt.

Zusätzlich wurde das Stück ?Ostara? in der Version als Bonuslied drauf gepackt, wie es auf dem Mia Runa Gemeinschaftstonträger im Jahre 2005 erschien. Zu der Zeit lieh noch Eva (Sein und Werden) ihre zauberhafte Stimme den Neofolkstücken Halgadoms. Somit ist es zwar wieder ein Stück, das ursprünglich auf der ?Verdunkelung des Göttlichen? veröffentlicht wurde, fand aber nun endlich seine Bestimmung unter dem Banner Halgadoms erscheinen zu dürfen, was damals leider nicht möglich war.

Das Vinyl wirkt mystisch in seiner düsteren Farbgebung, stolz erheben sich Schwert und Ahornblätter von der darunterliegenden Baumrinde. Optik und Akustik fließen harmonisch ineinander und bilden eine Synergie voller Ästhetik. Die Bild LP kommt in einer extra handgefertigten, in Sepiatönen bedruckten Tasche. Als Schließe dient ein sehr detailierter, metallener Anstecker mit der Darstellung des Halgadom Runenlogos. Das Vinyl ist streng auf 300 Einheiten limitiert und handnummeriert.